gemeinsam leben – gemeinsam lernen Allee-Schulhaus Wil

Pestalozzipreis 2006

Alle zwei Jahre wird der Pestalozzipreis für einen kinderfreundlichen Lebensraum vergeben. Das Komitee (Unicef, Kinderlobby, Pro Juventute und LCH) hat im September 2006 entschieden, dass der Pestalozzipreis 2006 nach Wil geht – ans Allee-Team für die Ausarbeitung und Umsetzung des Projekts Prisma.
Natürlich freuen wir uns alle über diese besondere Anerkennung. Über 400 Personen trafen sich am Montagvormittag, am Tag des Kindes, im Stadtsaal. Vertreter und Vertreterinnen der kantonalen und kommunalen Schulbehörden haben sich für diesen Anlass Zeit genommen. Edwin Achermann („Prismavater“) und Jürg Sonderegger (Projektbegleiter Prisma), Wiler Schulleitungen und Dozierende der Pädagogischen Hochschule Rorschach und andere Gäste freuten sich mit uns. Über 120 Eltern reservierten sich den Montagvormittag und genossen mit uns die Feier.
Die Schüler/innen der Klasse von Frau Sandra Gehrer Andreoli haben zusammen mit ihren beiden Lehrpersonen einen Rückblick auf diesen besonderen Tag gemacht.

Alle Gäste gingen durch die acht prismafarbigen Ballonbögen, hinein in den Stadtsaal. Am Schluss gingen die Alleekinder durch die Ballonbögen und stiegen dann auf die Bühne.

Alle 156 Allee-Kinder und die Lehrpersonen sangen den Prisma-Song. Herr Arn und Herr Mathis hatten den Prisma-Song getextet und komponiert. Wir wurden begleitet von einer Band. In der Band spielten Herr Mathis und zwei Väter, Herr Oliver Schönenberger und Herr Thomas Fäs
Die 1.-6.Klässler/innen trugen regenbogenfarbige T-Shirts. Die Erstklässler/innen stehen ganz vorne in den violetten T-Shirts.

Zuerst begrüsste die Schulratspräsidentin Frau Marlis Angehrn alle Gäste und gratulierte uns zum Pestalozzipreis.
Frau Raljevic begrüßte im Namen der Eltern, Raphael begrüßte im Namen aller Kinder, und Frau Gehrig begrüßte im Namen des Teams.

Nach den Herbstferien erhielten alle Klassen von Frau Gehrig ein Thema „einen Baustein des Prismas“. Die Bausteine hiessen: Traum, Anderssein, Mut, Widerstand, Qualität, Unterstützung, Zusammenarbeit und Zuversicht. Jede Klasse baute dazu mit den farbigen Prismawürfeln eine Skulptur. Das ist die Skulptur „Mut“ der Klasse Bischofberger. Frau Gehrig sagte dann zu jeder Skulptur, was wir Kinder uns beim Bauen überlegt hatten und was sie selber dazu dachte.

Herr Stöckling der Erziehungsratspräsident und Frau Angehrn die Schulratspräsidentin lachten über unsere lustigen Theater! Beide sind sicher auch stolz auf unsere Schule und den Pestalozzipreis!

Auf diesem Bild sehen sie Bediriye und Talina. Sie sind die zwei 6.Klässlerinnen aus der PVV- Gruppe. Sie sagen die verschiedenen Theaterstücke an. Die Kinder der PVV-Gruppe hatte die Präsentation der Alleeschüler/innen besprochen und geplant. Die vier ausgewählten Themen bestimmten die Alleeschüler/innen. In den vier Tandemklassen übten sie zu ihrem Thema ein kleines Theater, machten vier Fotos und schrieben Sätze dazu. Immer sechs Kinder aus der 1.-6- Klasse stellten dann das Thema der Tandemklasse vor. Fünf Mittelstufenschüler/innen, die im letzten Jahr im Zusatzunterricht lernten wie man eine Power-Point-Präsentation macht, hatten die Power-Präsentation für den Pestalozzipreis ganz allein zusammen gestellt.

Das sind die Präsentationen aus den vier Tandemklassen:

Die Tandemklasse Arn, Mathis / Widmer hatte das Thema „Mehrklassen“. Beim Theater ging es und um das Teamwork von Grossen und Kleinen. Die beiden Kinder wollten sehen, was im Kopf innen drin ist. Gemeinsam schafften sie es, in das Skelett zu schauen. Am Schluss sagte Mergita: Simone, da kann ich nur sagen, gut, dass wir zu zweit waren. Allein hätten wir das nicht herausgefunden.

Die Tandemklasse Kraus / Gehrer hatte das Thema „PVV und Zusammenleben“. Priska und Kim besprechen, was wir am Pausenplatz verbessern könnten. Das kommt dann in die PVV und wird von allen Allee-Kindern diskutiert. Priska sagte: Wir können nicht nur Wünsch haben, wir müssen uns auch überlegen wie wir uns auf dem Pausenplatz verhalten.

Die Tandemklasse Bischofberger / Maurer hatte das Thema „Typisch Prisma“. Sie hatten sich für den Prismabaum, den wir bei der Einweihung des Leitbildes gepflanzt hatten, für die Prismafahne, für die Prismafarben und für unsere Hochböden entschieden. Auf dem Foto sieht man Egzon, der etwas über den Prismabaum sagt.

Die Tandemklasse Ruggli / Eberle hatte das Thema „Lernen / Unterricht“. Kima erzählt Liridona, dass sie sich in der Schule oft ein eigenes Ziel setzt und das auch erreichen will. Liridona ist begeistert davon und versucht, sich nächstes Mal auch ein eigenes Ziel zu setzen. Die Kinder erzählten noch andere Sachen aus dem Unterricht.

Herr Regierungsrat Hans Ulrich Stöckling sprach auch zu den Gästen. Er freut sich auch über den Preis.
Dann sagten Herr Maurer, Rahel, Herr Mathis und Frau Aeppli, was für sie der Preis bedeutet. Herr Maurer sprach für das Team, Rahel redete für die Schüler/innen, Herr Mathis sagte etwas im Namen der Allee-Eltern und Frau Aeppli im Namen von ElWiS.

Frau Rosetti vom Komitee (links im Bild) überreichte Frau Gehrig den Preis. Frau Gehrig freute sich sehr über den Pestalozzipreis. Sie hatte das PRISMA nämlich "erfunden". Natürlich freuten sich auch alle Lehrpersonen! Alle klatschten. Als wir Kinder merkten, dass die Erwachsenen alle aufgestanden waren, standen wir auch auf.

Unser Schulleiter, Herr Erich Schwaller dankte allen, die geholfen haben, diesen wichtigen Tag vorzubereiten. Er verabschiedete die Kinder und Eltern und lud die Gäste ins Alleeschulhaus ein.
Die Kinder feierten am Nachmittag und die Eltern feiern den Preis am 5. Dezember zusammen mit den Lehrpersonen im Schulhaus mit einem Apéro.

Zum Abschluss sangen wir nochmals den Prisma-Song. Alle Kinder haben Freude an diesem Lied. Alle Gäste konnten mitsingen, weil auf ihren Sitzen Kopien des Prisma-Songs lagen. Alle Klassen mit ihren T-Shirts zusammen wirkten wie ein Regenbogen. Das passte natürlich super zum Prisma!


Das ist unsere Prisma Fahne. Sie wurde entworfen von unserer Lehrerin Frau Gehrer und gestiftet von der Firma Fahnen Heimgartner. Herr Kalberer, unser Hauswart, hat sie ganz früh am Morgen aufgehängt.

Am Nachmittag wechselten wir die Fahnen aus. Herr Arn half Herr Kalberer, die Prisma Fahne herunterzunehmen, damit die Pestalozzi-Preisfahne aufgehängt werden konnte. Wir sangen alle noch einmal den Prisma-Song.

Aus den acht Ballonbögen, die am Morgen beim Eingang in den Stadtsaal standen, machten wir Ballonschlangen. Nachdem wir die Pestalozzipreis-Fahne hochgezogen hatten und das Lied gesungen hatten bekam jede Klasse eine Ballonschlange und wir liessen sie fliegen.
In der Luft sahen die Ballonschlangen aus wie Buchstaben und Zahlen!

Seit der Preisverleihung ist einiges los im Allee. Journalisten, das Radio, das Fernsehen, alle wollen wissen, was wir denn im Allee so machen. Selbstverständlich sind wir stolz auf das, was wir bis jetzt erreicht haben. Den Preis für einen kinderfreundlichen Lebensraum zu erhalten, ist eine wunderbare Sache. Diesen kinderfreundlichen Lebensraum zu erhalten ist jedoch eine verantwortungsvolle Aufgabe. Wir wissen, dass wir nicht immer alles richtig machen, aber die Richtung stimmt.
Die Alleeschüler/innen und das Alleeteam danken an dieser Stelle vor allem auch den Allee-Eltern. Dank ihrer Unterstützung konnten und können wir unsere Schulkultur dauernd weiter entwickeln. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit – wir sind nach wie vor unterwegs!