gemeinsam leben – gemeinsam lernen Allee-Schulhaus Wil

Das Alleeschulhaus besucht das Technorama.

Heute, am 20. Dezember, sind schon alle in vorweihnächtlicher Stimmung: Das Aufstehen am Morgen geht leichter als sonst, und man kann es fast nicht erwarten, bis man endlich zur Schule gehen kann. Warum? Weil wir heute ins Technorama nach Winterthur gehen. Erwartungsvoll warten wir auf dem Perron auf den Zug, der pünktlich um 09 Uhr 10 im Bahnhof einfährt. Die Bahn hat sogar Platz für die Schulklassen reserviert. Die Bahnfahrt dauert nicht lange. Kaum haben alle den mitgebrachten Znüni gegessen, heisst es schon wieder: "Wir sind in Winterthur angekommen, bitte aussteigen". Auf dem Perron vergewissern sich die Lehrerinnen, ob alle Schulkinder da sind, und schon geht’s im Eiltempo zur Bushaltestelle. Die Winterthurer Verkehrsbetriebe haben uns einen Extrabus zur Verfügung gestellt, der uns vom Bahnhof direkt zum Technorama bringt. Dort werden wir bereits erwartet und wir bereiten uns zum Besuch vor, indem wir unsere Rucksäcke und die schweren Wintermäntel allesamt in ein grosses Schliessfach geben. Jetzt noch die gelben Armbändeli anbringen, und wir sind bereit.

Der Schwerpunkt des Besuchs ist der Sektor "Mathemagie". Wir steigen ein Stockwerk höher, und schon sind wir mitten drin:

Ist es wohl möglich, die Puzzle-Teile so zusammenzusetzen, dass entweder in ein Quadrat oder in ein Dreieck passen?

Es ist schwierig, herauszufinden, wie viele Smarties auf dem grossen Bild abgebildet sind, oder?

Abzählen ist wohl kaum die richtige Methode. Das dauert doch viel zu lange, und man macht bestimmt viele Fehler.

Deshalb macht man besser eine Schätzung, indem man die Anzahl Smarties in einem kleinen Feld abzählt und dann auf das grosse Bild hochrechnet.


Hier sind die Ingenieure am Werk: Sie bedienen die Maschine zur Messung der durchschnittlichen Niederschläge eines Monats.

Es muss ein tolles Gefühl sein, solch eine tolle Maschine zu bedienen.

Ein Paradies für Plattenleger. Vielleicht nicht gerade die günstigste Methode, seinen Stubenboden damit zu belegen, aber mit Sicherheit eine der besten, seiner Fantasie ungehemmten Lauf zu lassen, und immer neue Möglichkeiten herauszufinden, wie die Platten gelegt werden könnten.

Gelingt es wohl, die transparenten Platten so übereinander zu halten, dass eine Figur erscheint?

Etwas wacklig, aber es geht!

Der Brückenbau aus einfachen Leisten ist eine knifflige Sache: Bevor man fertig ist, kracht die schöne Brücke zusammen. Nochmals probieren? Hmmm…. Lieber nicht. Es gibt ja noch so viele andere Sachen.

Hier herrscht wohl ein richtiger Sturm mit gewaltigem Wellenschlag, dank kräftiger Mithilfe der Jungs.


Kräftiges Drehen ist gefragt, um den Ball im Wirbel bis nach unten zu bringen.

Seifenblasen, und dazu noch so grosse: Da könnte man stundenlang verweilen.

Nicht nur Kinder, auch Erwachsene fühlen sich magisch angezogen.

Nach den vielen Eindrücken gibt es ein wohlverdientes Picknick.

Schon ist die Zeit vorbei: Wir treten den Heimweg an.

20.12.2012 / Herbert Hohl